Mit dem im Mai gestarteten Innovationsprojekt IKTres entwickelt PPC gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Energiewirtschaft neue Lösungen, um die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in intelligenten Verteilnetzen resilienter gegenüber Störungen und Ausfällen zu machen. Im Fokus steht die Infrastruktur intelligenter Messsysteme (iMSys), das Netzwerkmanagementsystem (NMS) und der digitale Netz-Zwilling.
Unter der Konsortialleitung des DLR-Instituts für Vernetzte Energiesysteme arbeiten PPC, das OFFIS-Institut für Informatik, die Mainzer Netze GmbH, die GridData GmbH sowie das elenia-Institut der TU Braunschweig gemeinsam an den Projektzielen. Letzte Woche kam das Konsortium erstmals bei den Mainzer Netzen zusammen, um die gemeinsamen Ziele, Arbeitsschwerpunkte und nächsten Schritte abzustimmen.
Im Mittelpunkt des Innovationsprojekts steht die Entwicklung präventiver und kurativer Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz der iMSys-Infrastruktur. Dafür entwickeln und erproben die Projektpartner Verfahren zur Detektion, Diagnose und Kompensation von IKT-Störungen. Diese sollen unter anderem in die iMSys-Infrastruktur und digitale Netz-Zwillinge integriert werden, um einen resilienten Netzbetrieb bei möglichst geringen Einschränkungen für Verbraucher, Erzeuger und Prosumer im Niederspannungsnetz zu ermöglichen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt von PPC liegt auf der prototypischen Weiterentwicklung des NMS. Dazu gehören neue Parameter und Funktionen zur verbesserten Störungsdetektion sowie die Weiterentwicklung von Mechanismen zur Optimierung der WAN-Kommunikation im SMGW.
Die entwickelten Ansätze werden anschließend in Simulationen sowie Labor- und Feldtests untersucht. So soll bewertet werden, wie wirksam die Maßnahmen auf Prosumer-, Netz- und Systemebene sind und wie sie sich unter realitätsnahen Bedingungen bewähren.
Aus den Ergebnissen sollen zudem konkrete Handlungsempfehlungen für Netz- und Messstellenbetreiber, Prosumer sowie Standardisierungsgremien abgeleitet werden. Damit leistet IKTres einen wichtigen Beitrag dazu, die Versorgungssicherheit zu stärken und die Nutzung dezentraler Flexibilitäten zuverlässig zu unterstützen.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.





